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Gemeinde-Budget 2025 und Wärmeverbund im Fokus des Politforums

13. November 2024 – Interessierte Bürgerinnen und Bürger versammelten sich im Restaurant Kreuz, um am Politforum der Mitte Buttisholz teilzunehmen. Im Fokus standen das Gemeinde-Budget 2025, der Wärmeverbund und die bevorstehenden Volksabstimmungen.

Gemeinde-Budget 2025

Zu Beginn stellte Gemeinderätin Judith Riederer das Gemeinde-Budget 2025 und die zukünftigen finanziellen Herausforderungen vor. Vor allem die geplanten Änderungen im kantonalen Finanzausgleichsgesetz, das ab 2026 teilrevidiert und bis 2030 vollständig überarbeitet werden soll, erschweren die Finanzplanung in den nächsten Jahren. Diese Reformen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen haben, ebenso wie die Revision des Steuergesetzes, die 2025 in Kraft tritt und deren Folgen noch nicht vollständig abschätzbar sind. Nichtsdestotrotz bleibt der Steuerfuss bei 1.90 Einheiten, um langfristig im regionalen Durchschnitt zu bleiben. Das operative Jahresergebnis zeigt einen Mehraufwand von 1’933’369 Franken, hauptsächlich bedingt durch höhere Ausgaben in den Bereichen Bildung und Gesundheit.

Im Bildungsbereich führen niedrigere Schulgeldbeiträge und höhere Abgaben an den Kanton für Sonderschulung und Kantonsschule zu Mehraufwand. Geplant sind zudem Investitionen in die Digitalisierung, interaktive Wandtafeln, Schüler-Notebooks sowie die Erneuerung von Netzwerk und Firewall. Auch neue Schulmöbel und der Anschluss der Schulliegenschaften an das lokale Fernwärmenetz stehen auf der Agenda. Im Gesundheitsbereich steigen die Kosten aufgrund kantonaler Vorgaben und höherer Beiträge an soziale Einrichtungen. Zwar entlasten sinkende Ausgaben bei der Sozialhilfe und niedrigere KESB-Entschädigungen das Budget, doch höhere Ausgaben für Prämienverbilligungen und Ergänzungsleistungen führen insgesamt zu Mehrkosten.

Heiss diskutiert wurden die Investitionen für die Dorfzentrumsentwicklung. Das Projekt, das 2014 ins Leben gerufen wurde, befindet sich derzeit in der vierten Phase. Aktuell läuft ein Wettbewerb, an dem ausgewählte Architekturbüros teilnehmen, um ihre innovativen Gestaltungsideen für das Zentrum zu präsentieren. Ab Frühjahr 2025 werden die ersten Ergebnisse und Visualisierungen erwartet, die der Öffentlichkeit einen konkreten Eindruck von der möglichen Zukunft des Zentrums vermitteln sollen. Für das Gewinnerprojekt müssen der Bebauungsplan und Planungs- und Baukredit von der Gemeindeversammlung genehmigt werden.

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Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 26. November 2024 PDF Datei von 26. November 2024

Entwicklungspläne Wärmeverbund Buttisholz AG

Für das Jahr 2025 ist ein Darlehen von 400’000 Franken an die Wärmeverbund Buttisholz AG vorgesehen, bei der die Gemeinde Buttisholz selbst Grossaktionärin ist. In diesem Zusammenhang nutzte Oskar Küng, Verwaltungsrat der Wärmeverbund Buttisholz AG, die Gelegenheit, den aktuellen Stand sowie die zukünftigen Entwicklungspläne vorzustellen. Derzeit sind bereits 200 Wohnungen und Einfamilienhäuser an das System angeschlossen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 1’000’000 kWh Wärme geliefert, was eine Einsparung von 340’000 kg CO2 zur Folge hatte. In diesem Jahr wurden die Quartiere Sonnhalde, Gassmatt, Schuelmatt sowie ein weiterer Teil der Sebaldematt erschlossen. Der Anschluss des Schulhauses ist für 2025 geplant, ebenso wie die Erschliessung weiterer Gebiete wie das Hinterdorf, die Neugass, die Dorfallee, das Unterdorf sowie die Integration der Tschopp Holzindustrie AG als weiteren Wärme-Lieferanten.

 

Abstimmungen vom 24. November 2024

Als nächstes hielt Helen Affentranger-Aregger, Kantonsrätin der Mitte und Mitglied des überparteilichen Pro-Komitees, ein Referat zur Änderung des Planungs- und Baugesetzes im Kanton Luzern, über welche am 24. November abgestimmt wird. Abschliessend gab Petra Ruckli, Co-Präsidentin der Mitte Buttisholz, einen kurzen Überblick über die kommenden eidgenössischen Abstimmungen und die damit verbundenen Wahlempfehlungen.

Foto: Die Referentinnen und Referenten des Politforums, von links: Judith Riederer, Oskar Küng, Petra Ruckli, Erwin Schmid, Helen Affentranger-Aregger

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